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Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.
Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung.
Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk Training um 1930
Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wieder. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.
Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret:
Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.
Die Stilrichtung die in unserem Verein gelehrt und trainiert wird ist traditionelles Shotokan Karate. Im laufe der Zeit entwickelten unterschiedliche Großmeister ihre eigenen Stilrichtungen, geprägt durch die eigene Wertschätzung und Perfektionierung der Techniken des Karate. Die Kampfkunst an sich unterlag demnach auch unterschied lichen Einflüssen und einer stetigen Weiterentwicklung.
Einer dieser Meister war Gichin Funakoshi (1869-1957). Er nannte seine Stilrichtung Shotokan. Shotokan bedeutet übersetzt soviel wie „Halle des Shoto“. Shoto war der Künstlername von Gichin Funakoshi. Es war also seine Trainingshalle, besser sein Dojo gemeint.
Wer mehr über den Ursprung des Karate in Japan erfahren möchte, dem sei unsere Linkseite empfohlen.
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